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Aktion gegen soziale Kälte trotz Corona

DIE LINKE. Koblenz führt unter Beachtung der Corona-Beschränkungen auch dieses Jahr ihre „Aktion gegen soziale Kälte“ durch:

Wie jedes Jahr sind DIE LINKE. Koblenz und Linksjugend "solid" in der Vorweihnachtszeit vor dem Hauptbahnhof in Koblenz zu finden. An allen Samstagen vor Weihnachten, also am 28.11., 05.12, 12.12., 19.12., ist der LINKE-Stand von 11:00 bis 15:00 Uhr besetzt.

 

Sie haben Dinge, von denen Sie glauben, dass sie gebraucht werden? Dann kommen Sie doch gerne zu den genannten Standzeiten vorbei! Leider können aufgrund der coronabedingten Einschränkungen entsprechende Sachspenden nur unter strengen Vorkehrungen am Stand selbst weitergegeben werden, aber alle Spenden (natürlich auch die in Geldform) werden an das MAMPF in Koblenz weitergereicht. Die Betreiber freuen sich laut eigener Aussage am meisten über Schlafsäcke, Decken, Felle, Taschenlampen, Thermoskannen, Rucksäcke und Dosennahrung, die bitte mit der Hand zu öffnen sein sollte.
Außerdem gibt es am Stand natürlich wieder warme Getränke und nette Gespräche für alle, die vorbeikommen möchten.

DIE LINKE. Koblenz freut sich auf Ihren Besuch!

Bitte beachten Sie am Stand die Abstands- und Maskenregel sowie die entsprechenden Absperrungen – danke!

Am Samstag gegen Rechts auf die Straße!

Am Samstag, 14.11.2020, gibt es guten Grund, auf die Straße zu gehen: Wie jedes Jahr werden rechts Gesinnte aus der ganzen BRD nach Remagen reisen, um mit einem Aufmarsch nationalsozialistische Heldenglorifizierug und relativierenden Geschichtsrevisionismus zu verbreiten. Wie jedes Jahr werden sie dabei nicht ungestört bleiben! Kommt mit uns nach Remagen und protestiert im breiten Bündnis gegen einen der größten regelmäßig stattfindenden Naziaufmärsche!
Treffpunkt zur Anreise nach Remagen von Koblenz aus ist der Hbf um 9:00 Uhr.
Weitere Infos:
http://remagen.blogsport.de
Und ein Filmchen gibt es auch:
https://vimeo.com/474770666

DIE LINKE. Koblenz stellt sich gegen Lafontaine

Der Sprecher*innenrat und die Stadtratsfraktion von DIE LINKE. Koblenz schließen sich voll und ganz der Einschätzung der Bewegungslinken an, was Lafontaines jüngste Aussagen zur Flüchtlingspolitik betrifft:
Es mag in der LINKEN unterschiedliche Meinungen geben, ob man eine Veranstaltung besuchen oder sich gar daran beteiligen sollte, bei der auch Thilo Sarrazin spricht, […], dessen Bücher vor Sozialdarwinismus, Rassismus und Antisemitismus strotzen und der damit die geistige Grundlage für das Erstarken der AfD geliefert hat. […] Unsere Position ist: Man sollte es nicht, und wenn, dann um diesem Mann die Stirn zu bieten, seine Argumente auseinanderzunehmen.
Wer sich aber in der Lobby eines Münchner Luxushotels mit diesem Mann zur Veranstaltung trifft, bei der zudem Sarrazins neues Buch promotet werden soll, hat nicht vor, ihm die Stirn zu bieten. Vielmehr wollte man "rechte und linke Kopfgefängnisse“ beim Thema Migration aufbrechen, so Gauweiler laut FAZ, und offenbar gemeinsam gegen Geflüchtete hetzen.
Es ist nicht mehr überraschend, sondern eher die konsequente Fortsetzung dessen, was wir schon von ihm kennen und was auch im Rahmen der gescheiterten Gründung der Sammelbewegung "Aufstehen" zu hören war: dass es nämlich zunächst um die Interessen der deutschen Staatsbürger gehen müsse, bevor man das Elend dieser Welt bekämpfe. Daraus sprach und spricht die Logik der Unterscheidung zwischen Menschen erster und zweiter Klasse.
Als Bewegungslinke haben wir uns zusammen mit einer überwältigenden Mehrheit der Mitglieder der LINKEN immer gegen diese Sichtweise gewehrt. Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Geschwisterlichkeit - machen nicht an den Grenzen Deutschlands halt. Elend darf nicht aus dem Sinn sein, wenn man die Augen davor verschließt. Solidarität ist unteilbar, eben unsere DNA.
Lafontaine teilt diese linken Werte ganz offensichtlich nicht. Deswegen ist die Forderung richtig, dass Lafontaine alle Ämter niederlegen soll, die er innerhalb der LINKEN innehat, so etwa den Fraktionsvorsitz im saarländischen Landtag. Weil seine Position nicht die Position der LINKEN und nicht mal ansatzweise mit dieser in Einklang zu bringen ist.
[...] DIE LINKE ist und bleibt die Partei des Antirassismus und der Solidarität mit Geflüchteten!“

DIE LINKE. Koblenz bereitet sich auf den Bundesparteitag vor

Am 06.10.2020 trafen wir uns mit insgesamt fünf LINKEN Kreis- und Stadtverbänden, um Änderungen bezüglich des Leitantrages zum Erfurter Bundesparteitag und bezüglich der vorliegenden Anträge zu diskutieren.
Trotz des coronabedingten Abstandes wurde "heiß" debattiert, wobei der Austauch von allen Beteiligten als sehr gewinnbringend empfunden wurde.
Wir freuen uns auf weitere Treffen mit den Verbänden aus dem rheinlandpfälzischen Norden! 

DIE LINKE. Koblenz beteiligt sich am Warnstreik von ver.di

Am 24.09.2020 hat die ver.di Bezirk Mittelrhein am Bundeswehrzentralkrankenhaus einen Warnstreik abgehalten. Unter dem Motto #SchlussMitDemZirkus versammelten sich 50 Angestellte und Verdi-Mitglieder, um gemeinsam ein Zeichen dafür zu setzen, dass die Arbeitgeberseite bei den Tarifverhandlungen endlich ernstzunehmende Angebote unterbreiten soll.
Als Linke fordern wir flächendeckend bessere ##Arbeitsbedingungen, #Tariftreue, einen höheren #Mindestlohn und Ausgleichzeiten bei gleichem Gehalt.
Ohne den Druck aus Parteien, Gewerkschaften und der Belegschaft wird es weitere Nullrunden und leere Versprechen geben!
Vielen Dank an alle Beteiligte, dies war erst der Auftakt der Kampf hat gerade erst begonnen.

DIE LINKE. Koblenz ruft zur Teilnahme an der Aktionswoche gegen Rassismus auf

DIE LINKE. Koblenz unterstützt den GLOBAL CLIMATE STRIKE

Bernd Kasper
Bernd Kasper / pixelio.de

DIE LINKE. Koblenz unterstützt den globalen Klimastreik am 25.09.2020 in Koblenz.
Wir protestieren, damit die globale Klimapolitik endlich auf die umweltbedingten Krisen reagiert! Die Klimakrise gefährdet nicht nur unsere Ökosysteme - sondern Frieden und Wohlstand auf der ganzen Welt.

Wir fordern daher jede und jeden, der unsere Zukunft und unseren Planeten noch nicht komplett aufgegeben hat, dazu auf, am 25.09.2020 zu demonstrieren: Start in Koblenz: 11:55 Uhr am Hbf., Ende am Reichensbergerplatz

Bringt bitte so viele mit, wie ihr aktivieren könnt - nur wenn wir zahlreich sind, wird man uns ernstnehmen!

DIE LINKE. Koblenz auf der LVV in Kaiserslautern

Wir Koblenzer LINKEn waren gestern natürlich auch mit unseren Vertreter*innen auf der LVV in Kaiserslautern, um bei der Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl mit abzustimmen und um Annette auf Listenplatz 2 zu unterstützen.
Auch wenn ihre Mitbewerberin Katrin Werner die Wahl mit knappen 53,2% der Stimmen für sich entscheiden konnte, freuen wir uns über das hervorragende Ergebnis, das Annette trotz ihres „Newcomer“-Status‘ erzielen konnte und über das viele positive Feedback, für das wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken!
Alexander Ullrich wurde mit ebenso knappen 53,1% der Stimmen auf Listenplatz 1 gewählt, auf den sich auch Tupac Orenalla mit einer überzeugenden Rede beworben hatte. Bianca Steimle, die ohne Gegenkandidatin antrat, wurde auf Listenplatz 3 gewählt; Listenplatz 4 konnte Jochen Bülow (53,8%) für sich entscheiden.
Wir freuen uns auf einen abwechslungs- und ereignisreichen Wahlkampf, den wir mit urlinken Themen zu führen gedenken, denn unsere Welt muss sozialer, ökologisch wertvoller und gerechterwerden! Zeigen wir weiterhin klare „Kante“, denn nur, wenn wir als LINKE konsequent antikapitalistische und antifaschistische Politik machen und Solidarität und Gerechtigkeit für ALLE Menschen fordern, behalten wir unsere Glaubwürdigkeit.

Sommerfest

Am 18. September lädt DIE LINKE. Koblenz euch ab 18:00 Uhr zu einem Sommerfest an der Konzertmuschel in den Rheinanlagen ein.

Bei kalten Getränken und netter Musik möchten wir den Sommer mit euch ausklingen lassen. Kommt gerne und zahlreich vorbei!

Bitte denkt an die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Wir freuen uns auf euch!

Der 01.09. ist Weltfriedenstag / Antikriegstag!

DIE LINKE. Koblenz schickt SV-Sprecherin Annette Vollmar ins Rennen

Die LINKE. Koblenz freut sich, dass SV-Sprecherin Annette Vollmar am 13.09.2020 auf dem zweiten Platz der Landesliste für die Bundestagswahl 2021 kandidiert.
Wir von DIE LINKE. Koblenz wissen, dass mit ihr eine linke Aktivistin zur Wahl antritt, mit der man gut Politik für und mit den Menschen machen kann. Dabei verfolgt sie ihre Ideale mit viel Engagement: Eine internationale Solidarität, Umweltschutz, eine "klare Kante" gegen Faschismus und gegen die menschenverachtenden Auswüchse des Kapitalismus.
Außerdem liegen ihr als Lehrerin bildungspolitische Ziele besonders am Herzen, also Chancengleichheit, eine hierachiefreiere Schule und natürlich mehr Geld für die Bildung, damit u.a. überfüllte Klassen, Lehrermangel und eine veraltete technische Ausrüstung endlich der Vergangenheit angehören.  
Wir drücken ihr beide Daumen!
 
Das vollständige Bewerbungsschreiben findest du hier.

DIE LINKE. Koblenz trifft sich zur Ortsbegehung am 16.08.2020 in Lützel

Treffpunkt am Sonntag, 16.08.2020

In Lützel soll Großes geschehen: Was hat es mit den geplanten Umgestaltungen des Uferbereiches im Umfeld des Schartwiesenwegs, aber auch in anderen Bereichen Lützels, u.a. um die Kulturfabrik und den Bahnhof, auf sich? Was steckt hinter dem Konzept "Zukunft Stadtgrün Koblenz-Lützel"? Wie kann eine sinnvolle Nutzung des Uferbereiches durch die Öffentlichkeit aussehen? Wann und wie werden die Ergebnisse der Ausschreibung und der Bürger*innenbefragung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht? Was soll mit den bestehenden Naherholungsflächen, die durch private Hand liebevoll gehegt und gepflegt werden und allen Menschen offenstehen, passieren? Diese müssen unbedingt erhalten bleiben und die Betroffenen Mitspracherecht erhalten!
Unseren ausführlichen Artikel dazu, der einige der Fragen beantwortet,  könnt ihr HIER lesen. Wir werden uns darüber hinaus aber auch selbst ein Bild machen:
DIE LINKE. Koblenz trifft sich daher am Sonntag, 16.08., um 17:00 Uhr am Bolzplatz (siehe Foto), um sich die Sache vor Ort anzuschauen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die LINKEN zu begleiten und ihre Vorstellungen zu diskutieren.

CSD Koblenz auf Facebook

DIE LINKE. Koblenz ruft zur Teilnahme am CSD auf

DIE LINKE.Koblenz unterstützt wie in jedem Jahr aktiv den Christopher Street Day in Koblenz.
Wir bitten alle Menschen, die die Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz von schwulen, bi- und transsexuellen, intersexuellen oder sonstwie "queeren" Menschen befürworten, am CSD teilzunehmen, um all diejenigen, die jenseits der heterosexuellen Norm stehen, zu unterstützen.
Aufgrund der Corona-Umstände wird es dieses Jahr einen Demonstrationszug (ab 13:00 Uhr, Pegelhaus) durch die Stadt, mit einer Abschlusskundgebung am Deutschen Eck geben. Bei beidem sind wir von DIE LINKE mit unserem Bollerwägelchen dabei ;-)
Kommt zu Hauf - seien wir gemeinsam bunt!
Weitere Informationen auf Facebook...

DIE LINKE. Koblenz zum Schulstart in RLP

Viele Schüler*innen haben diese Möglichkeit zuhause nicht.

Am 17.08. geht die Schule im Regelbetrieb los, was sich alle Beteiligten zu Zeiten der strikten Corona-Beschränkungen sehnlichst wünschten. Doch um welchen Preis wird dies nun tatsächlich umgesetzt? Reichen die Vorsichtsmaßnahmen? Werden Schulen bald in Teilen oder komplett wieder schließen müssen?
Dann sitzen unsere Lehrkräfte unter Umständen wieder vor dem Bildschirm statt vor den Schüler*innen; Eltern organisieren wieder die Ausbildung ihrer Kinder. Die Schere zwischen dem Bildungsstand von Kindern, die zuhause ein hohes Maß an Unterstützung genießen können und denjenigen, bei denen dies nicht der Fall ist, wird noch weiter aufreißen, vor allem, da immer noch nicht dafür Sorge getragen wurde, dass jedem Kind das entsprechende digitale Rüstzeug zur Verfügung steht. Hier ist unser Nachbar NRW ein ganzes Stück weiter!
Der Schulstart, bei dem alle lediglich durch das Tragen einer Maske und das regelmäßige Händewaschen geschützt sind, ist ein gewagtes Experiment, denn selbst bei der Maskenpflicht sollen etliche Ausnahmen greifen: Trotz voller Räume muss die Maske am Sitzplatz nicht getragen werden, ebenso nicht, wenn Nahrungsaufnahme erfolgt oder „pädagogisch-didaktische Gründe“ (https://corona.rlp.de) dies erforderlich machen. Außerdem dürfen Schüler*innen innerhalb ihrer Klassen und Kurse die Maske auch auf dem Pausenhof absetzen, wobei offenbleibt, wie das von den aufsichtsführenden Lehrkräften kontrolliert werden soll.
Die wichtige Abstandsregel wird bei überfüllten Klassenräumen kaum einzuhalten sein. Dies wäre eine gute Gelegenheit gewesen, über Alternativen nachzudenken, z.B. über eine an sich geringere Messzahl an Schüler*innen pro Klasse (z.B. 20), was zudem pädagogisches Arbeiten erleichtern würde. Weitere kostenintensive Maßnahmen zur Beschränkung negativer Coronafolgen unterbleiben, z.B. das Aufstocken von Lehrpersonal, das Einrichten zusätzlicher Förderprogramme (die - auch an den Gymnasien! - vom Land bezahlt werden), eine beschleunigte Digitalisierung von Schule und regelmäßig stattfindende Tests.
Lehrpersonal und Kinder, die selbst oder deren Familienmitglieder einer Risikogruppe angehören und die trotzdem die Schule besuchen möchten (bzw. müssen), bedürfen besonderen Schutz. Hier ist auch über den Einbau von Plexiglasscheiben nachzudenken, wie es in vielen anderen Bereichen möglich gemacht wurde.
Eins können wir in jedem Fall tun: Passen wir auf uns selbst und auf andere auf und verhalten wir uns vorsichtig und solidarisch!
DIE LINKE. Koblenz wünscht allen – trotz der Umstände – einen netten Schulstart.

DIE LINKE. Koblenz überreicht erneut Geld-und Sachspende an das Koblenzer MAMPF

vlnr: Ursula Rosenbaum, Jürgen Michel, Annette Vollmar, Jeny Wyrwa

Wir sitzen in gemütlicher Runde zusammen: Jürgen Michel, seit über zehn Jahren als Sozialarbeiter aktiv, erzählt, wie das „Mampf“ die Coronazeit überstanden habe. Erfreut lassen wir von DIE LINKE. Koblenz, uns von der Hilfsbereitschaft der Koblenzer*innen berichten, die dem „Mampf“ mit zahlreichen Sachspenden beisprangen.
Wir tauschen Ideen aus und nehmen Vorschläge entgegen, wie wir als LINKE das „Mampf“ weiter unterstützen können. So wird DIE LINKE.Koblenz in Zukunft eine Begleitung für den Besuch bei Ämtern anbieten (Kontakt über das „Mampf“).
Auch auf Stadtratsebene versucht DIE LINKE. Koblenz, sich für Projekte wie das „Mampf“ einzusetzen. Da wir wissen, wie schwierig es ist, angesichts der knappen Mittel von Stadt und Land Gelder für solche Maßnahmen zu generieren, waren wir besonders froh, dem „Mampf“ einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro überreichen zu können sowie etliche Sachspenden, die - wie vorher abgesprochen - größtenteils aus Decken und Rücksäcken bestanden. In diesem Zusammenhang möchten wir uns nochmal bei all denjenigen bedanken, die - v.a. im Rahmen unserer „Aktion gegen soziale Kälte“ - in Form von Sach-, Kleider- und Geldspenden ihre Solidarität mit Menschen zeigten, die diese benötigen – aus welchem Grund auch immer.
Wir von DIE LINKE. Koblenz stellen uns auf die Seite von erwerbslosen, obachlosen oder in anderen prekären Verhältnissen lebenden Menschen und werden unser Ziel, eine gerechtere Gesellschaft zu etablieren, bei der schlussendlich niemand mehr auf Spenden angewiesen ist, nicht aus den Augen verlieren.

Programmdiskussion eröffnet ...

https://www.dielinke-rhlp.de/landtagswahl/programmdebatt

"Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Interessierte,
ab heute ist unsere Programmdebatte online eröffnet.
Der Landesvorstand hat in einem ersten Aufschlag ein Grundgerüst mit einigen Punkten beschlossen, welche nun online diskutiert werden kann.
Der Schluss der Debatte ist Ende August, da aus den Vorschlägen ein Antrag für den Programmparteitag am 21. und 22. November in Trier formuliert werden soll.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Diskutieren, Kommentieren und Einbringen." (https://www.dielinke-rhlp.de/landtagswahl/programmdebatte/)
HIER GEHT'S LOS

Gespräch zu "Smart City" zwischen DIE LINKE. Koblenz und MdB Petra Sitte

Oliver Antpöhler, Annette Vollmar, Petra Sitte (v.l.o.)

Am Donnerstag trafen sich Petra Sitte, linke Fachpolitikerin im Bundestag, u.a. in den Bereichen Wissenschafts- und Netzpolitik, und Oliver Antpöhler, Vorsitzender der Linksfraktion im Koblenzer Stadtrat, zu einem Online-Gespräch rund um das Thema „Smart City“. (Moderation: Annette Vollmar; Technik: Christian Zillgen).
Wie Petra ausführte, gebe es keine „gängige Definition“ zu „Smart City“. Für uns LINKE sei es wichtig, dass die Neugestaltung einer Stadt und deren Infrastruktur „als integrierte digitale Stadtentwicklung“ nicht bedeuten dürfe, „über eine Stadt wie eine Glocke ein Konzept zu hängen“, sondern dass solche Konzepte immer aus „der Perspektive der späteren Nutzer*innen und Betroffenen“ schrittweise von unten entwickelt werden müssten (Zitate von Petra im Gespräch). Oliver ergänzte, dass es um die Partizipation, eine direkte Teilhabe aller gehe, weshalb „Agilität“, also eine ständige Weiterentwicklung vor Ort unabdingbar sei.
Auf Annettes Nachfrage nach dem praktischen Nutzen hin führte Petra aus, dass es neben digitaler Verkehrsleitplanung und Verkehrssicherheit, auch „kuscheligere“ (Petra) Beispiele gebe wie „Gieß den Kiez“, eine App, die Urban Gardening vorantreibt. Außerdem verwies Petra auf die Jelbi-Mobilitätsapp, die verschiedene Verkehrsanbieter zusammenführe, sodass man einfach und schnell von „A nach B“ finde. Darüber hinaus wurden Konzepte wie „fairbnb“, die Digitalisierung von Freiwilligendiensten oder „intelligente“ Mülltonnen vorgestellt. Oliver ergänzte für Koblenz die Möglichkeiten mit „Smart City“ soziale Gerechtigkeit, CO2-Reduzierung, Verkehrsnutzung, Bürgernähe („Smart-City-Plenum“, Serviceleistungen) usw. voranzubringen. Wichtig sei dabei, Vorteile für alle gesellschaftliche Gruppen zu erreichen.
Petra und Oliver betonten die Notwendigkeit allerhöchster Standards beim Datenschutz.
Genauso wichtig war es ihnen, darauf hinzuweisen, dass „Smart City“ nur ein ergänzendes Angebot sein dürfe. Menschen, die sich nicht gut mit digitalen Medien auskennen oder sich berechtigterweise einer Digitalisierung verwehren würden, müssten weiterhin analoge Angebote erhalten.
Die Koblenzer Linksfraktion hat bereits einen entsprechenden Antrag zur Erarbeitung von Richtlinien zu „Smart City“ gestellt. Dazu wird es im Oktober weitere Gespräche geben.

Mitgliederversammlung

Am 21.06.2020 fanden wir uns mit unseren Mitglieder*Innen und Gästen zu unserer Mitgliedsversammlung zusammen. Nach mehreren Monaten des nichts Sehens waren wir sehr dankbar bei unserem Mitglied und Stadtratsabgeordneten Oliver Antpöhler auf einem Grundstück in Ehrenbreitstein an der frischen Luft und treffen zu können. Innerhalb von fünf Stunden wählten die Mitglieder*Innen u.A. Delegierte für den Landesparteitag und den Landesausschuss. Neben geselligem Austausch bei schönem Wetter konnten wir uns auch und vor allem an politischen Diskussionen erfreuen. 

In Kürze werden wir wieder zu unseren Sprecher*Innenrats Sitzungen einladen können, mehr dazu bald :)

BILDER

 

Corona und Kapitalismuskritk

"Kapitalismus ist schon in „normalen“ Zeiten kein Konzept, das Gerechtigkeit, Solidarität und eine nachhaltige Wirtschaftsweise fördert. Und in der Corona-Krise ist überdeutlich geworden: Ohne staatliche Regeln, die sich am Gemeinwohl orientieren und demokratisch diskutiert und beschlossen werden, geht es nicht. [...] Wir wollen deswegen die aktuelle Situation dazu nutzen, eine grundsätzliche Debatte über die Rollen von Staat, Gesellschaft und Wirtschaftssystem zu führen.
Und: nun müssen auch diejenigen, die seit vielen Jahren legal und oft genug illegal von geringen Steuern und Abgaben, vom Lohndumping, ungerechten internationalen Weltwirtschaftsbeziehungen und der Plünderung natürlicher Ressourcen profitieren, zur Kasse gebeten werden.
Jan Korte: Krisen von denen tragen lassen, die es verkraften können

DIE LINKE besteht auch in der Krise darauf, dass Entscheidungen im Bundestag, den Landtagen und den kommunalen Vertretungen diskutiert und gefällt werden – und nicht per Notstandsverordnung und in informellen Runden. Demokratie ist keine Schönwetterveranstaltung, transparent getroffene und nachvollziehbar begründete Beschlüsse sind die Voraussetzung für Akzeptanz.
Jan Korte: Krise nagt an Demokratie

Auch in der Krise bleibt für uns unumstößlich, dass die Wirtschaft den Menschen dienen muss – und nicht umgekehrt. Und deswegen steht für uns der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Gleichzeitig müssen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Infektionsverhütung berücksichtigt und gemildert werden. [...]
Mohamed Ali / Bartsch: Kanzlerin hat das Heft des Handelns aus der Hand gegeben

Zur Demokratie gehört der Streit um die beste Lösung – auch wir haben Einwände gegen Vorschläge des RKI und anderer Institutionen und Fachleute und gegen viele Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen. Auch wir stellen Maßnahmen in Frage, die nicht auf evidenzbasierter medizinischer Forschung basieren und möchten eine breite innerparteiliche und öffentliche Debatte über Verschärfungen und Lockerungen. Freiheitsrechte dürfen nur sehr gut begründet eingeschränkt werden – und dies muss immer wieder kritisch überprüft werden: Parteiversammlungen müssen unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich sein, wenn Möbelhäuser und Kneipen offen sind. Aber Verschwörungstheorien, Hass auf einzelne Menschen oder Gruppen lehnen wir ab. Covid-19 ist keine Erfindung zur Manipulation der Öffentlichkeit, wer das Corona-Virus zum Fake erklärt, verabschiedet sich aus dem rationalen Diskurs und gefährdet die Gesundheit vieler Menschen." (Sofortinof des Landesverbandes RLP zur Landesvorstandssitzung vom 08.05.2020)

DIE LINKE. Koblenz sagt "DANKE"

Wir bedanken uns bei denjenigen, die gerade - z.T. über die Belastungsgrenze hinaus - alles für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Mitmenschen geben - also bei allen, die im Gesundheitswesen tätig sind, aber auch bei der Notfallbetreuung in Kindergärten und an Schulen, bei denjenigen, die an der Kasse sitzen und Regale einräumen ...
Wir verlangen, dass alle, die gerade existenzielle Sorgen haben, weil sie ein Restaurant, eine Kneipe, einen kleinen Laden, eine kulturelle Einrichtung ... haben, finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten!

Aus Solidarität mit unseren älteren und schwächeren Mitmenschen, die auf ein funktionierendes Gesundheitssystem angewiesen sind, sind alle Treffen zunächst ausgesetzt.
Wir wünschen euch alles Gute! 

DIE LINKE. Koblenz wünscht gutes Durchhaltevermögen in dieser schrägen Zeit

Momentan organisieren sich viele Nachbarschaften, außerdem werden Hilfsangebote in Hausfluren ausgehangen oder in Briefkästen gesteckt. Beteiligt euch daran und organisiert Nachbarschaftshilfe!
Hier findet ihr eine Übersicht von solidarischen Nachbarschaftshilfen. Da Koblenz bisher noch nicht auftaucht,  bietet es sich vielleicht an, sich bei "nebenan.de" anzumelden.
In und um Koblenz herum, bieten zusätzlich einige NGOs, die auch sonst auf Solidarität ind Engagement setzen, ihre Hilfe an, z.B. "Refugees Solidarity Koblenz".
Wir bleiben als Partei natürlich auch nicht untätig. Unser geschäftsführender Parteivorstand hat einen umfangreichen Forderungs- und Maßnahmenkatalog beschlossen, den ihr HIER einsehen könnt.
Ständig aktualisierte Informationen und Materialien findet ihr auf der Sonderseite von DIE LINKE.
Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf
DIE LINKE. Koblenz

Corona zeigt: Geldmacherei hat im Gesundheitssystem nichts verloren

"Wenn es darum geht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und seine Auswirkungen zu begrenzen, sind wir alle gefordert. Nur gemeinsam und solidarisch können wir diese Herausforderung meistern - indem wir besonders verwundbare Bevölkerungsgruppen schützen, aber etwa auch indem wir Beschäftigte und Erwerbslose finanziell absichern.
Vor allem gilt es jetzt, das Gesundheitssystem dauerhaft krisenfest zu machen. Eine Reihe von Meldungen über Probleme und Engpässe in Krankenhäusern illustrieren, dass ein profitorientiertes Gesundheitssystem nicht im Interesse der Patientinnen und Patienten ist. Im Kontext von Corona werden die Schwachpunkte aber besonders deutlich.
[...] Wenn wir wirklich alles Nötige tun wollen, um die Gesundheit der Bevölkerung jetzt und künftig zu schützen, dann müssen wir endlich klarstellen, dass Geldmacherei im Gesundheitssystem nichts verloren hat. [...]
Die Bezahlung von Pflegekräften muss so weit angehoben werden, dass wir auch eine spürbare Bewegung auf dem Arbeitsmarkt sehen. Wenn der Beruf so attraktiv wird, dass die rund 100.000 Pflegekräfte, die den Beruf aus Überlastung aufgegeben haben, wieder in den Beruf zurückkommen, dann sinkt auch die Belastung für die Einzelnen. Bessere Bezahlung von Pflegekräften ist der wichtigste Baustein, um den Pflegenotstand zu beenden. Dazu sollten als ersten Schritt alle Pflegekräfte einen Aufschlag von 500 Euro auf ihr Gehalt bekommen." (www.pflegenotstand-stoppen.de)
Für weitere Beispiele und konkrete Anregungen bitte den kompletten Artikel lesen!


Regelmäßige Termine

Sprecherratssitzungen

Unsere nette Vorstandsvariante bespricht hier v.a. die Organisation und Durchführung von parteiinternen Aktionen, Vorträgen usw., aber auch inhaltliche Positionen - öffentlich!
Wann? jeden ersten Montag im Monat, 19:00 Uhr
Wo? Restaurant OM
in der Bechelstraße 23, 56073 Koblenz

Offenes LINKES Treffen

Ihr möchtet erst einmal in lockerem Rahmen über die Politik der LINKEN quatschen?
Dann auf zum offenen LINKEN Treffen von DIE LINKE.Koblenz - zusammen mit 'solid'
Wann? jeden 3. Mittwoch im Monat, ab 19.00 Uhr
Wo? Havana, Kornpfortstraße, Koblenz
Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Treffen mit unserer Stadtratsfraktion

NEU: Oli und Tobi laden alle Interessierten zu einer offenen Stunde ein.
Sie informieren über ihre Arbeit im Stadtrat, beantworten Fragen, nehmen Anregungen entgegen und stärken so die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und unseren Mitgliedern und/oder anderen politisch aktiven Menschen.
Wann? VOR DEM OFFENEN LINKEN TREFFEN - jeden dritten Mittwoch im Monat, ab 18:00 Uhr
Wo? Havana, Kornpfortstraße, Koblenz
Darüber hinaus sind Oli, Tobi und Kevin per Mail zu erreichen: buero@linksfraktion-koblenz.de,
ebenso wie während der Öffnungszeiten am Telefon; schaut doch dazu einfach auf die Homepage:
https://www.linksfraktion-koblenz.de/stadtratsfraktion/

linksaktivtreffen

Linke Aktionen planen und sich vernetzen; sich über Parteigrenzen hinaus (oder ganz ohne Parteiangehörigkeit) kennenlernen und über linksgerichtete Ideen sprechen!
Wann? Zurzeit eher unregelmäßig ...
Wo? Bitte Ankündigung abwarten!
 

Wir sind unter folgender Adresse erreichbar:

Christian Zillgen
Johannes Müller Straße 16
56068 Koblenz

Oder: DIE LINKE. Stadtverband Koblenz
Postfach 33012
56045 Koblenz

Unsere Mailadresse:
sprecherrat@die-linke-koblenz.de

DIE LINKE.Koblenz auf facebook:

@DieLinkeKoblenz

DIE LINKE.Koblenz macht auf das Institut Solidarische Moderne aufmerksam

Programmwerkstatt für Alternativen zum Neoliberalismus