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Mitgliederversammlung

Am Wochenende fanden wir uns mit unseren Mitglieder*Innen und Gästen zu unserer Mitgliedsversammlung zusammen. Nach mehreren Monaten des nichts Sehens waren wir sehr dankbar bei unserem Mitglied und Stadtratsabgeordneten Oliver Antpöhler auf einem Grundstück in Ehrenbreitstein an der frischen Luft und treffen zu können. Innerhalb von fünf Stunden wählten die Mitglieder*Innen u.A. Delegierte für den Landesparteitag und den Landesausschuss. Neben geselligem Austausch bei schönem Wetter konnten wir uns auch und vor allem an politischen Diskussionen erfreuen. 

In Kürze werden wir wieder zu unseren Sprecher*Innenrats Sitzungen  einladen können, mehr dazu bald :) 

 

DIE LINKE. Koblenz unterstützt den WALK FOR JUSTICE

Fotos von Schängel*innen gegen Rechts auf FB

Am 13.06.2020 treffen sich all diejenigen, die ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt setzen möchten, ab 14:00 Uhr am Deutschen Eck.
Auch Deutschland ist nicht frei von Alltagsrassismus, der geprägt ist von Vorurteilen und Klischeevorstellungen - leider trifft dies auch auf einzelne Polizeibeamte zu.
Wir von DIE LINKE.Koblenz können immer noch nicht verstehen, inwiefern Hautfarbe oder Nation über den Wert eines Menschen bestimmen können soll. Daher freuen wir uns, wenn sich viele von euch dem "Walk for Justice" anschließen. 
Wehrt euch gegen jede Form von Rassismus - für eine internationale Solidarität!
(...schwarzes Oberteil erwünscht; Mund- und Nasenschutz unbedingt erforderlich!)

#leavenoonebehind

In Folge der Corona-Krise wird momentan die prekäre Lage vieler Menschen erkannt und die fehlende Anerkennung in unserer Gesellschaft. Das ist richtig und wichtig und darf auch nach dieser Zeit nicht aus den Augen verloren werden, doch während sich der Virus immer mehr ausbreitet, steht die Welt nicht still. 
Im griechischen Flüchtlingslager Moria befinden sich derzeit tausende Menschen, die ihrem Schicksal überlassen werden. Auch ohne die Pandemie geht es dort niemandem gut. Doch durch den engen Raum und die fehlende medizinische Versorgung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dort eine Katastrophe ausbrechen wird. 
Einzelne Evakuierungen von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen sind dabei nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir, hier vor Ort in Koblenz, können aktiv etwas daran ändern. Deshalb stellte die Fraktion Die.Linke zusammen mit anderen Parteien den Antrag „Seebrücke – schafft sichere Häfen“, der dem Stadtrat am 07.05. vorliegt. Koblenz als sicherer Hafen bedeutet u.A. ein Anerkennen der dramatischen Lage in Griechenland sowie eine Erklärung zum Einsatz von vorhandenen nicht genutzten Ressourcen zur Unterbringung von Geflüchteten.
Das sollte kein Akt von Humanismus sein, sondern eine Selbstverständlichkeit! 
Umso erschütternder ist der Gegenwind im Statdrat, nicht nur von AfD und CDU, sondern auch vom Oberberbürgermeister David Langner (SPD).

Corona und Kapitalismuskritk

"Kapitalismus ist schon in „normalen“ Zeiten kein Konzept, das Gerechtigkeit, Solidarität und eine nachhaltige Wirtschaftsweise fördert. Und in der Corona-Krise ist überdeutlich geworden: Ohne staatliche Regeln, die sich am Gemeinwohl orientieren und demokratisch diskutiert und beschlossen werden, geht es nicht. [...] Wir wollen deswegen die aktuelle Situation dazu nutzen, eine grundsätzliche Debatte über die Rollen von Staat, Gesellschaft und Wirtschaftssystem zu führen.
Und: nun müssen auch diejenigen, die seit vielen Jahren legal und oft genug illegal von geringen Steuern und Abgaben, vom Lohndumping, ungerechten internationalen Weltwirtschaftsbeziehungen und der Plünderung natürlicher Ressourcen profitieren, zur Kasse gebeten werden.
Jan Korte: Krisen von denen tragen lassen, die es verkraften können

DIE LINKE besteht auch in der Krise darauf, dass Entscheidungen im Bundestag, den Landtagen und den kommunalen Vertretungen diskutiert und gefällt werden – und nicht per Notstandsverordnung und in informellen Runden. Demokratie ist keine Schönwetterveranstaltung, transparent getroffene und nachvollziehbar begründete Beschlüsse sind die Voraussetzung für Akzeptanz.
Jan Korte: Krise nagt an Demokratie

Auch in der Krise bleibt für uns unumstößlich, dass die Wirtschaft den Menschen dienen muss – und nicht umgekehrt. Und deswegen steht für uns der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Gleichzeitig müssen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Infektionsverhütung berücksichtigt und gemildert werden. [...]
Mohamed Ali / Bartsch: Kanzlerin hat das Heft des Handelns aus der Hand gegeben

Zur Demokratie gehört der Streit um die beste Lösung – auch wir haben Einwände gegen Vorschläge des RKI und anderer Institutionen und Fachleute und gegen viele Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen. Auch wir stellen Maßnahmen in Frage, die nicht auf evidenzbasierter medizinischer Forschung basieren und möchten eine breite innerparteiliche und öffentliche Debatte über Verschärfungen und Lockerungen. Freiheitsrechte dürfen nur sehr gut begründet eingeschränkt werden – und dies muss immer wieder kritisch überprüft werden: Parteiversammlungen müssen unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich sein, wenn Möbelhäuser und Kneipen offen sind. Aber Verschwörungstheorien, Hass auf einzelne Menschen oder Gruppen lehnen wir ab. Covid-19 ist keine Erfindung zur Manipulation der Öffentlichkeit, wer das Corona-Virus zum Fake erklärt, verabschiedet sich aus dem rationalen Diskurs und gefährdet die Gesundheit vieler Menschen." (Sofortinof des Landesverbandes RLP zur Landesvorstandssitzung vom 08.05.2020)

DIE LINKE. Koblenz sagt "DANKE"

Wir bedanken uns bei denjenigen, die gerade - z.T. über die Belastungsgrenze hinaus - alles für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Mitmenschen geben - also bei allen, die im Gesundheitswesen tätig sind, aber auch bei der Notfallbetreuung in Kindergärten und an Schulen, bei denjenigen, die an der Kasse sitzen und Regale einräumen ...
Wir verlangen, dass alle, die gerade existenzielle Sorgen haben, weil sie ein Restaurant, eine Kneipe, einen kleinen Laden, eine kulturelle Einrichtung ... haben, finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten!

Aus Solidarität mit unseren älteren und schwächeren Mitmenschen, die auf ein funktionierendes Gesundheitssystem angewiesen sind, sind alle Treffen zunächst ausgesetzt.
Wir wünschen euch alles Gute! 

DIE LINKE. Koblenz wünscht gutes Durchhaltevermögen in dieser schrägen Zeit

Momentan organisieren sich viele Nachbarschaften, außerdem werden Hilfsangebote in Hausfluren ausgehangen oder in Briefkästen gesteckt. Beteiligt euch daran und organisiert Nachbarschaftshilfe!
Hier findet ihr eine Übersicht von solidarischen Nachbarschaftshilfen. Da Koblenz bisher noch nicht auftaucht,  bietet es sich vielleicht an, sich bei "nebenan.de" anzumelden.
In und um Koblenz herum, bieten zusätzlich einige NGOs, die auch sonst auf Solidarität ind Engagement setzen, ihre Hilfe an, z.B. "Refugees Solidarity Koblenz".
Wir bleiben als Partei natürlich auch nicht untätig. Unser geschäftsführender Parteivorstand hat einen umfangreichen Forderungs- und Maßnahmenkatalog beschlossen, den ihr HIER einsehen könnt.
Ständig aktualisierte Informationen und Materialien findet ihr auf der Sonderseite von DIE LINKE.
Lasst es euch gut gehen und passt auf euch auf
DIE LINKE. Koblenz

Corona zeigt: Geldmacherei hat im Gesundheitssystem nichts verloren

"Wenn es darum geht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und seine Auswirkungen zu begrenzen, sind wir alle gefordert. Nur gemeinsam und solidarisch können wir diese Herausforderung meistern - indem wir besonders verwundbare Bevölkerungsgruppen schützen, aber etwa auch indem wir Beschäftigte und Erwerbslose finanziell absichern.
Vor allem gilt es jetzt, das Gesundheitssystem dauerhaft krisenfest zu machen. Eine Reihe von Meldungen über Probleme und Engpässe in Krankenhäusern illustrieren, dass ein profitorientiertes Gesundheitssystem nicht im Interesse der Patientinnen und Patienten ist. Im Kontext von Corona werden die Schwachpunkte aber besonders deutlich.
[...] Wenn wir wirklich alles Nötige tun wollen, um die Gesundheit der Bevölkerung jetzt und künftig zu schützen, dann müssen wir endlich klarstellen, dass Geldmacherei im Gesundheitssystem nichts verloren hat. [...]
Die Bezahlung von Pflegekräften muss so weit angehoben werden, dass wir auch eine spürbare Bewegung auf dem Arbeitsmarkt sehen. Wenn der Beruf so attraktiv wird, dass die rund 100.000 Pflegekräfte, die den Beruf aus Überlastung aufgegeben haben, wieder in den Beruf zurückkommen, dann sinkt auch die Belastung für die Einzelnen. Bessere Bezahlung von Pflegekräften ist der wichtigste Baustein, um den Pflegenotstand zu beenden. Dazu sollten als ersten Schritt alle Pflegekräfte einen Aufschlag von 500 Euro auf ihr Gehalt bekommen." (www.pflegenotstand-stoppen.de)
Für weitere Beispiele und konkrete Anregungen bitte den kompletten Artikel lesen!

DIE LINKE. Koblenz bedankt sich für die Demonstration am Internationalen Frauentag

DANKE für die Demonstration am Frauen*kampftag (08. März):
Wir, DIE LINKE. Koblenz, bedanken uns für die Organisation der Demonstration anlässlich des Internationalen Frauentages.
Außerdem geht natürlich ein großes DANKE SCHÖN an die rund 300 Teilnehmer*innen, die für eine tatsächliche Geschlechtergerechtigkeit und gegen strukturelle Diskriminierung von Frauen an diesem Tag auf die Straße gingen, ebenso wie an die Rednerinnen, die für eine feministisch orientierte Politik und für den Kampf gegen Rassismus und Unterdrückung jeder Art eintraten.
Anni: Vielen Dank für dein tolles Engagement (nicht nur an diesem Tag...)!
Und.. wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern, welche die Demonstrationsteilnehmer*innen mit Stärkung in Form einer Küfa ("das Patriachart kocht") und mit roten Nelken sowie Nelkensamen versorgten; auch bei denjenigen, die die Demo am Tag vorher durch einen Infostand bewarben und fleißig Spruchbänder an Nelken tackerten ;-)

Wehren wir uns gegen traditionelle Rollenklischees und patriarchale Strukturen, die nach wie vor unsere Gesellschaft durchziehen!
Benachteiligungen in der Arbeitswelt sowie geschlechtsspezifische Gewalt in jeder Form müssen endlich der Vergangenheit angehören. Letzters muss zudem unbedingt als Asylgrund anerkannt werden. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass es ein Unding ist, dass Frauenhäuser und Gewaltschutzeinrichtungen sich ständig von ihrem finanziellen Ruin bedroht sehen, weil entsprechende Unterstützung fehlt.

DIE LINKE. Koblenz unterstützt FRIDAYS FOR FUTURE im internationalen Klimastreik

Bernd Kasper
Bernd Kasper / pixelio.de

DIE LINKE. Koblenz unterstützt die Fridays-for-Future-Großdemo am 17.01.2020 in Mainz.
Wir protestieren, damit die globale Klimapolitik endlich auf die umweltbedingten Krisen reagiert! Die Klimakrise gefährdet nicht nur unsere Ökosysteme - sondern Frieden und Wohlstand auf der ganzen Welt.

Wir fordern daher jede und jeden, der unsere Zukunft und unseren Planeten noch nicht komplett aufgegeben hat, dazu auf, zusammen mit "Fridays for future" am 17.01. in Mainz zu demonstrieren.

Es wird eine gemeinsame Anfahrt geben - weitere Infos folgen!
Bringt bitte so viele mit, wie ihr aktivieren könnt - nur wenn wir zahlreich sind, wird man uns ernstnehmen!

DIE LINKE. Koblenz kritisiert die Aberkennung der Gemeinnützigkeit bei attac und campact

DIE LINKE. Koblenz empfiehlt aus aktuellem Anlass einen Blick in die Folge von "Die Anstalt" vom 16. Juli 2019.
Wenn man nicht weiß ob man lachen, weinen oder  schreien soll bei der ChampionsLeague der Gemeinnützigkeit: Ab Minute 24 wird in acht Minuten gezeigt, wie attac die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Das gleiche Spiel wurde nun auch mit campact abgezogen.Wem geht es als Nächstes an die Substanz der Finanzierung und somit an die Existenz?
Je härter die Repression ist, umso größer muss unsere Solidarität sein! Egal welche Form der Unterstützung du gibst, sei dir bewusst, dass dir viele Mitmenschen dankbar sind. Bringt euch daher weiter ein, egal ob in Parteien, Vereinen, Räten, Gewerkschaften, NGOs, Beiräten, Diskussionen oder auch Protesten!
Weltweit merken die Menschen, dass das System des Kapitalismus' nicht funktioniert und auch nicht funktionieren soll - zumindest nicht für alle Menschen, wie man an der Vermögensverteilung überall auf der Welt sieht.
Unser Motto : Systemchange - beim Wirtschaftssystem, dem Asylrecht,  der Klimapolitik, dem Umgang mit Rechtsterrorismus, der Politikverdrossenheit, der Repressionen durch staatliche Institutionen, der Arbeit und im Familienleben!
Das Leben ist ein Geschenk und keine Pflicht zum Arbeiten und Gehorchen bis zum Lebensende.
Quellen:
ZDF Mediathek
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-16-juli-2019-100.html

Der Faktencheck zur Sendung vom 16. Juli 2019
Ab Seite 23,  Teil 7 Attac und die Gemeinnützigkeit
https://www.zdf.de/assets/faktencheck-16-juli-2019-100~original?cb=1571693200967

Neuer SprecherInnenrat für Koblenz

Ursula, Marie, Frederik, Annette, Christian, Daniel (v.l.n.r)

Wir von DIE LINKE.Koblenz nehmen die Trennung von Amt und Mandat sehr ernst. Daher haben wir uns nach der Stadtratswahl für eine Neuwahl des SprecherInnenrates entschieden, die am Sonntag, 30.06.2019, auf einer Mitgliederversammlung  stattfand.
Alle neuen Mitglieder freuen sich auf die Zusammenarbeit und werden sich weiterhin für eine solidarische, soziale und umweltfreundliche Politik einsetzen.


Regelmäßige Termine

Sprecherratssitzungen

Unsere nette Vorstandsvariante bespricht hier v.a. die Organisation und Durchführung von parteiinternen Aktionen, Vorträgen usw., aber auch inhaltliche Positionen - öffentlich!
Wann? jeden ersten Montag im Monat, 19:00 Uhr
Wo? Restaurant OM
in der Bechelstraße 23, 56073 Koblenz

Stammtisch

Ihr möchtet erst einmal in lockerem Rahmen über die Politik der LINKEN quatschen?
Dann auf zum Stammtisch von DIE LINKE.Koblenz - zusammen mit 'solid'
Wann? jeden 3. Mittwoch im Monat, ab 19.00 Uhr
Wo? Weinhaus Hubertus, Florinsmarkt 6

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Treffen mit unserer Stadtratsfraktion

NEU: Oli und Tobi laden alle Interessierten zu einer offenen Stunde ein.
Sie informieren über ihre Arbeit im Stadtrat, beantworten Fragen, nehmen Anregungen entgegen und stärken so die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und unseren Mitgliedern und/oder anderen politisch aktiven Menschen.
Wann? VOR DEM STAMMTISCH - jeden dritten Mittwoch im Monat, ab 18:00 Uhr
Wo? Weinhaus Hubertus, Florinsmarkt 6
Darüber hinaus sind Oli, Tobi und Kevin per Mail zu erreichen: buero@linksfraktion-koblenz.de,
ebenso wie während der Öffnungszeiten am Telefon; schaut doch dazu einfach auf die Homepage:
https://www.linksfraktion-koblenz.de/stadtratsfraktion/

linksaktivtreffen

Linke Aktionen planen und sich vernetzen; sich über Parteigrenzen hinaus (oder ganz ohne Parteiangehörigkeit) kennenlernen und über linksgerichtete Ideen sprechen!
Wann? Zurzeit eher unregelmäßig ...
Wo? Bitte Ankündigung abwarten!
 

Wir sind unter folgender Adresse erreichbar:

Christian Zillgen
Johannes Müller Straße 16
56068 Koblenz

Unsere Mailadresse:
sprecherrat@die-linke-koblenz.de

DIE LINKE.Koblenz auf facebook:

@DieLinkeKoblenz

DIE LINKE.Koblenz macht auf das Institut Solidarische Moderne aufmerksam

Programmwerkstatt für Alternativen zum Neoliberalismus